
DER GARTENKALENDER
Tipps für jede Jahreszeit
FEBRUAR
Frisches von der Fensterbank
Damit Sie auch im Winter frisches Grün zum Würzen zur Verfügung haben, können Sie Petersilie oder Schnittlauch in Töpfe pflanzen. Auf eine kühle Fensterbank gestellt, verwandeln sie diese in einen kleinen Kräutergarten. Schnittlauch gedeiht dort erst richtig, wenn ihm vorher eine kurze Winterruhe vorgetäuscht wurde. Entweder vor dem Eintopfen im Freien durchfrieren lassen oder in der Gefriertruhe die Pflanzen kurz „einwintern“, bis der Wurzelballen vollkommen durchgefroren ist.
Obstbaumschnitt
Im Winter, wenn die Lebenssäfte des Baumes ruhen, kann durch einen Winterschnitt das Wachstum gefördert werden. Und: Je kräftiger und je früher geschnitten wird, desto stärker ist das Wachstum. Dies gilt insbesondere für Kernobstarten (Äpfel, Birnen etc.). Steinobstarten wie Kirsche, Marille oder Pfirsich sind jedoch empfindlich. Sie sollten generell nur im August geschnitten werden.
Düngen vor der Blüte
Alle Zwiebelblumen brauchen für ihre Blütenpracht Nährstoffe. Frühlingsboten wie Wildtulpen, Schneeglöckchen und Blaustern sind genügsam. Ihnen reicht es, wenn man Ende Februar die Flächen, auf denen sie stehen, mit reifem Kompost überstreut und diesen leicht einarbeitet. Etwas anders ist es bei den echten Starkzehrern. Großblumige Narzissen, Tulpen und Hyazinthen fordern mehr Nahrung. Deshalb sollten Sie sie jedes Jahr um diese Zeit mit Kompost düngen.
Teich
Bei strengem Frost muss regelmäßig kontrolliert werden, ob der Teich noch eine Öffnung in der Eisdecke hat. Liegt Schnee auf der Eisdecke, sollte dieser entfernt werden. Denn sonst kommt nicht genug Licht in das Wasser.

