Schriftgröße: A A A Drucken Mobile Version

Kompostbehälter

Kompost

Wertvoller Dünger aus Biomüll.

Aufsetzen

Beim Befüllen eines Kompostbehälters muss der Komposthaufen auf offenem Boden anlegt werden. Eine Grundschicht aus Ästen, Zweigen oder Häckselgut sorgt für eine gute Durchlüftung von Unten und verhindert Staunässe. Zur Unterstützung des Rottevorganges immer trockenes und feuchtes sowie strukturreiches (Äste, Zweige) und strukturarmes Material (Grasschnitt, Küchenabfälle) miteinander vermischen. Küchenabfälle und Speisereste sollten sofort mit Laub, Erde oder Gras abgedeckt oder leicht eingraben werden.

Den Kompostbehälter mit Kompostvlies oder langem Gras vor Vernässung durch Niederschläge und Austrocknung schützen. Umsetzen und Absieben – Wenn der Kompostbehälter voll ist, kann umgesetzt werden. Ohne diesen Vorgang dauert die Verrottung länger. Umsetzen nennt man das Umschichten des Komposthaufens, um ihn neu zu durchlüften, das Randmaterial ins Mieteninnere zu bringen und falls notwendig, korrigierend einzugreifen (Mögliche Fehlerquellen beheben). Dies ist notwendig, wenn der Kompostiervorgang nicht optimal abläuft (zu feucht oder zu trocken) oder der Rotteprozess durch höhere Temperaturen beschleunigt werden soll (idealer Zeitpunkt: wenn sich der Komposthaufen gesetzt hat).

Nach cirka einem halben Jahr (bzw. ohne Umsetzen nach einem Jahr) kann die fertige Komposterde mit einem Wurfgitter gesiebt werden. In der Regel werden Durchwurfsiebe mit ca. 15 bis 20 mm Maschenweite verwendet. Das Material, das durch das Sieb fällt, ist ausreichend verrottet und verwendungsfähig. Die verbleibenden Grobanteile in der lockerkrümeligen nach Waldboden riechenden Erde können wieder als Strukturmaterial für den neuen Komposthaufen verwendet werden.