
Kräuterauswahl
Ab in die Küche!
Ein kleine Auswahl von Nutzkräutern.
Inhaltsverzeichnis
- Bachminze (Mentha x rotundifolia)
- Bärlauch (Allium ursinum)
- Basilikum (Ocimum basilicum)
- Currypflanze (Helichrysum italicum)
- Bohnenkraut (Satureja hortensis)
- Dill (Anethum graveolens)
- Echte Brunnenkresse (Nepeta cataria)
- Echter Salbei (Salvia officinalis)
- Echter Thymian (Artemisia dracunculus)
- Estragon (Artemisia dracunculus)
- Kapuzinerkresse (Tropaeolaceae)
- Knoblauch (Allium Sativum)
- Koriander (Coriandrum sativum)
- Majoran (Majorana hortensis)
- Oregano (Origanum vulgare)
- Lorbeer (Laurus nobilis)
- Liebstöckl (Levisticum oficinale)
- Petersilie (Petroselinum crispum)
- Rosmarin (Rosmarinus officinals)
- Schnittlauch (Allium schoenoprsum)
- Sellerie (Apium graveolens)
- Zitronenmelisse (Melissa Officinalis)
Bärlauch (Allium ursinum)
Die mehrjährige krautige Pflanze, erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 50 Zentimeter. Sie hat einen geraden, zwei- oder dreikantigen, aufrechten Stängel und grundständige, langstilige Laubblätter. Bärlauch bildet einen doldigen Blütenstand aus fünf bis zwanzig weißen Blüten.Sein Geruch ähnelt dem Knoblauch, ist aber weniger stark ausgeprägt. Seine Blätter erscheinen ab Februar/März, er blüht von April bis Juni, und mit der Blüte endet die Erntezeit. Die zwei bis drei Millimeter großen Samen des Bärlauchs haben kleine fleischige Anhängsel, so genannte Elaiosomen, die die Verbreitung der Pflanzen sicherstellen. Als typischer Frühjahrsgeophyt beendet der Bärlauch seinen Wachstumszyklus Ende Mai nach dem Abblühen, und die Pflanze zieht wieder in die Erde ein. Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa in schattigen Auen und Auwäldern sowie besonders an Laubwaldhängen vor, ist aber mittlerweile auch vielfach in Gärten in Kultur anzutreffen.
Verwendung: Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Genutzt werden vorwiegend die Blätter, frisch als Gewürz oder Gemüse in der Frühjahrsküche (roh und klein geschnitten unter Salat oder andere Speisen gemischt). Es gibt es ihn aber auch als Pesto. Wird er erhitzt, verliert er wertvolle Geschmackstoffe und büßt seinen hohen Vitamin-C-Gehalt ein. Vor allem aber werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, welche für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind.


